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Medieninformation vom 18. Mai 2017

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in Parkanlagen des Gartenreiches Dessau-​Wörlitz

Am 22. Mai 2017, voraussichtlich zwischen 8:30 Uhr und 14:30 Uhr, werden im Zuständigkeitsbereich der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz Maßnahmen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durchgeführt.


Seit Jahren wird in der Region Anhalt-Dessau-Wittenberg ein stetig wachsender Schädlingsbefall durch den Eichenprozessionsspinner an den Eichenbeständen konstatiert. Betroffen sind neben den Auewäldern auch Teile der historischen Gärten und Parks im Gartenreich Dessau-Wörlitz. Das Anwachsen der Population des Eichenprozessionsspinners ist nicht nur für die Erhaltung des landschaftsprägenden Eichenbestandes problematisch. Der Kontakt mit den Brennhaaren dieser Insektenart kann darüber hinaus eine gesundheitliche Gefährdung für den Menschen darstellen. Die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz hat daher umgehend die Vorbereitung von Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet und wird damit ihrer Verantwortung sowohl für die Bevölkerung als auch für die zahlreichen Touristinnen und Touristen gerecht.

Am 22. Mai 2017, voraussichtlich zwischen 8:30 Uhr und 14:30 Uhr, werden im Zuständigkeitsbereich der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz Maßnahmen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durchgeführt. Zum Einsatz kommt dabei ein biologisches, umweltfreundliches Pflanzenschutzmittel, das per Hubschrauber zielgenau über den befallenen Bäumen ausgebracht wird. Die Bekämpfungsmaßnahmen finden in Teilen der Wörlitzer Anlagen, des Barockgartens Oranienbaum, des Parks Luisium (Dessau-Waldersee) und des Sieglitzer Bergs (Vockerode) statt. Außerdem beflogen werden der Friedwald, die Coswiger Straße (zwischen Forsthaus und Coswiger Fähre) sowie die Plankenlinie und die Saugartenallee nördlich des Parks Luisium.

Die Maßnahmen erfolgen gemäß den ordnungsrechtlichen Allgemeinverfügungen des Landkreises Wittenberg und der Stadt Dessau-Roßlau zum Schutz der Gesundheit der Menschen und werden unter Beachtung der entsprechenden Auflagen durch spezialisierte Firmen ausgeführt.

Um alle Besucherinnen und Besucher vor möglichen gesundheitlichen Schäden zu schützen, ist das Betreten dieser Bereiche einschließlich einer 20 m breiten Abstandszone während der Maßnahme und 12 Stunden danach untersagt. Auch das Befahren der Coswiger Straße ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Um diesen Bestimmungen nachzukommen, werden Absperrungen und Ausschilderungen eingerichtet und die Einsatzorte durch eingesetztes Personal überwacht.

In einzelnen Abschnitten muss auf Grund von Gewässerschutzauflagen die Bekämpfung durch ein Absaugen von Raupen und Gespinsten ergänzt werden. Dies wird zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt, die Besucherinnen und Besucher werden entsprechend informiert.

 

 
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Pressekontakt
Dr. Steffen Kaudelka
Kulturstiftung Dessau-Wörlitz
Interimsanschrift: Ernst-Zindel-Str. 8
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